Dieses Mal zeigte sich der Gardasse von seiner weniger windigen Seite. Gerald, Michael und ich sind angereist um Peler und Ora zu geniessen. Am Samstag gab es am Nachmittag zu Start schönen, konstanten aber abflauenden Peler. Die nachmittägliche Ora war auch leicht mit A-Rigg zu segeln.

Am Sonntag war es dann noch weniger. Am Vormittag noch ganz leichter Wind, der Nachmittagswind blieb überhaupt aus, sodass die Regatta auch vorzeitig beendet wurde.

Übrig geblieben ist ein schönes, frühlingshaftes Wochenende mit herrlichem italienischen Essen :)

 

Dieses Jahr sind Gerald und ich zu den kroatischen Meisterschaften, die für uns österreichische Segler schon eine gewisse Tradition haben, gefahren. Das Teilnehmerfeld, wie gewohnt, mit 38 Startern groß und mit dem amtierenden Welt- und Europameister Zvonko Jelacic und weiteren kroatischen Seglern hochkarätig besetzt. Neben den Kroaten eine große ungarische Gruppe sowie auch Teilnehmer aus Italien und der Türkei.

 

Nach dem ersten Tag mit 4 Wettfahrten bei strahlendem Sonnenschein, angenehmen, frühlingshaften Temperaturen und leichtem aber sehr konstantem Wind sind wir im Mittelfeld platziert. Es besteht für uns beide weiterhin die Chance, nach den 6 Quali-Läufen in der golden Fleet zu segeln. Für Samstag ist etwas mehr Wind angesagt.

 Der zweite Regattatag war sehr durchwachsen. Wind und Sonne haben uns im Stich gelassen. Die beiden offenen Qualiifikationsläufe waren sehr herausfordernd gelegt - der Windrichtung geschuldet. Ich konnte mit Glück den letzten Platz in der „golden Fleet“ ergattern, aber nur weil es für die Quali 2 Streicher gab - so waren auch meine Läufe. Gerald hat es knapp nicht geschafft, obwohl er heute deutlich besser platziert war.

Nach der Trennung in golden und silver Fleet ist es bei mir gut gelaufen, leider hat uns nach 2 Läufen der Wind im Stich gelassen. Nach anfänglichen groben Drehern, bei denen der Start abgepfiffen wurde, ist er ganz eingeschlafen und um 16:00 wurde dann abgebrochen. Morgen soll es NO-Wind geben - dafür wird eine Ortswechsel nötig sein.

Zwischenergebnis von heute:

Der dritte Tag begann etwas konfus, da ablandige Nordost Bora geblasen hat. Nach 2 Ortswechseln sind wir dann direkt an der Ortsmole von Rogoznica gesegelt. Die Bora ist nicht ganz durchgekommen, sodass fast alle mit A-Rigg gesegelt sind. Für die leichtern Phasen gut, in den Böen sehr oft zu heftig. Es war also tauchen angesagt. Gegen Ende hin hat der Wind noch weiter aufgefrischt, das ganze Feld hat auf B umgeriggt, das hätte schon früher gut getan - es gab fast unzählige Penalties. Gerald hat sich mit dem B-Rigg richtig wohl gefühlt, bei mir ist es „ausgefallen“, da mein Ruderservo im drittletzten Lauf aufgegeben hat. Ich konnte die Regatta leider nicht zu Ende fahren. 

Zusammengefasst war es ein tolle Regatta mit mit Höhen und Tiefen. Das Wetter hat super gepasst, der Wind am dritten Tag war super. Das RO/Judge-Team war wie gewohnt souverän. Es macht immer wieder Freude, im Jänner nach Dalmatien zu fahren!